Theatergemeinde
München

Münchner Symphoniker: Zugkraft

Alondra de la Parra

Es ist mehr als Zufall, wenn an einem Abend Stücke der beiden Größen Dvořák und Brahms erklingen. Tatsächlich entstand 1884 Dvořáks Nr. 7, nachdem er im Jahr zuvor Brahms’ Dritte gehört hatte – doch diese Dritte wiederum war eine Reaktion auf Dvořáks Fünfte … Es lohnt sich, diesem Paar zu lauschen!

Genre: Konzert
Programmlinie: Willkommen

Komponist*innen, die im 19. Jahrhundert in Deutschland lebten und arbeiteten, schwammen im breiten Strom der deutsch-österreichischen Musikkultur, ein klarer Vorteil gegenüber den Kolleg*innen aus kleineren Ländern Europas. Brahms, erfolgreicher Komponist in Wien mit weit reichenden Beziehungen, und Dvořák in Prag, nur wenige Jahre jünger, der um Verleger, Aufführungen und Auskommen kämpfen musste, bildeten ein solch ungleiches Paar. Zumindest nach außen. Ab 1875 entwickelte sich eine Freundschaft, die von echter gegenseitiger Bewunderung geprägt war. Brahms war ein viel zu guter Komponist um nicht zu wissen, wie genial Dvořáks Werke waren, und seine Unterstützung war alles andere als herablassend. Es lohnt sich, diesem Paar zu lauschen!
Quelle: Münchner Symphoniker


Programm
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90  
Antonin Dvořác: Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70 


Münchner Symphoniker
Leitung: Alondra de la Parra

Prinzregententheater

Prinzregentenplatz 12
81675 München

Mi, 24. Apr 2024
20.00 Uhr
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Thea-Preis: 33,70-65,40 €
Regulärer Preis: 37,40-72,60 €

Konzerteinführung: 19.30 Uhr