Theatergemeinde
München

Fünf bis sechs Semmeln

Fünf bis sechs Semmeln

Tägliche Züchtigung und keine Liebe: Annette Paulmanns Monolog vom harten Leben zweier Wirtstöchter Ende des 19. Jahrhunderts und 70 Jahre später: Zwei Mädchenschicksale aus dem Roman von Lena Christ und in eigenen Texten. Besser geht’s nicht.

Genre: Schauspiel
Programmlinie: Willkommen

Thea-Kritikerin Sibylle Steinkohl hat die Premiere gesehen und berichtet: 
"Kein komplizierter Inhalt, kein Firlefanz: Schlicht und ergreifend erzählt Annette Paulmann von zwei Wirtstöchtern und ihren Müttern. Die eine ist die bayerische Schriftstellerin Lena Christ, die in „Erinnerungen einer Überflüssigen“ (1912) von ihrer Kindheit und Jugend in der elterlichen Gaststätte schreibt, die andere ein Mädchen 70 Jahre später mit ähnlichen Erfahrungen, vielleicht die Schauspielerin selber. Beide müssen hart arbeiten und sind den Misshandlungen der Mütter ausgesetzt, beide ringen trotz Prügeln und Demütigungen um deren Lob und Liebe. Annette Paulmann, die erstmals auch Regie führt, füllt den karg möblierten Raum allein mit ihrer Stimme und ihrer Präsenz. Dazu zeigen Fotos eine ganze Ahnenschar, alle verkörpert von Paulmann. „Ein Meisterwerk“ findet nicht nur die SZ."


Mehr zu Lena Christ anläßlichlich ihres Geburtstages am 30.10. im Salon Luitpold.


Hier geht's zu einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung zur Premiere von Fünf bis sechs Semmeln und eine kalte Wurst

Münchner Kammerspiele Werkraum

Hildegardstraße 1
80539 München

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1 Stunde 30 Minuten
Thea-Preis: 17 €

Ticket inkl. MVV-Nutzung