Tizian Jost

Thea fragt

Tizian Jost

Der Jazzpianist, Vibraphonist und Professor war schon mit 19 Jahren Hauspianist im legendären Münchner Jazzclub Allotria. Bis heute realisierte er 60 CD-Produktionen, unzählige Auftritte und Tourneen in den Bereichen Modern Jazz, brasilianische Musik und Crossover.

Was hat ihr Berufsleben beeinflusst?
Als ich als Kind anfing, Klavier zu spielen, wollte ich klassischer Komponist werden. Zum Jazz kam ich durch ein Stück von Bohislav Martinu. Er war vom Jazz beeinflusst und das spiegelt sich in seinem Werk wider, dessen Klänge mich faszinierten. Als Teenager habe ich dann in erster Linie harmonisch komplexen Modern Jazz gehört, eine Vorliebe, mit der ich ziemlich allein dastand. Erst später lernte ich auch die traditionelleren Spielweisen des Jazz zu schätzen.

Stürzen Sie sich gerne in das Nachtleben?
Für eine Jazzmusiker habe ich den eher hinderlichen Bio-Rhythmus eines Morgenmenschen. Ich bin am Vormittag am produktivsten und werde abends dann wieder aktiv, wenn ich ein Konzert habe. Also: ein eindeutiges Jein.

Würden Sie gerne einmal woanders leben und wenn ja, wo?
Meine Frau kommt aus Salvador da Bahia in Brasilien. Eine faszinierende Stadt, die über eine Musikszene in atemberaubender Breite verfügt: Afrobrasilianische Musik, Klassik, eine lebendige Jazz-Szene und die wichtigste Szene für serielle Musik in Südamerika. Das wäre der Ort, wo ich nochmal länger leben könnte.

Thea hat Tickets für ein Konzert mit Tizian Jost am 10. Juli im Brunnenhof der Residenz

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