Persönlich, ehrlich und ganz nah dran an den Münchner Bühnen: Thea geht für dich in die Premiere und berichtet. Vom Nationaltheater bis zu den Münchner Kammerspielen. Aktuelle Premierenkritiken, die Orientierung geben und Lust auf Theater und Oper in München machen.
Willkommen, bienvenue, welcome im Cabaret! Exzessive Partys, wilde Nächte – dafür ist Berlin Anfang der 30er-Jahre bekannt. Im Kit Kat Club trifft Lebenskünstlerin Sally auf den Schriftsteller Clifford, der sich direkt in sie verliebt. Doch das Leben der beiden wird schnell von der politischen Realität eingeholt.
Es ist ein Lustspiel, eine Tragödie im Gewand der Komödie: Heinrich von Kleist lässt den Dorfrichter Adam über eine Tat verhandeln, die er selbst begangen hat. Er tut dabei alles, um von der eigenen Schuld abzulenken, und setzt seine Machtposition skrupellos für seine Interessen und Begierden ein.
Zur Premierenkritik von Anne Fritsch
Mathias Spaan ist für seine cleveren Inszenierungen im Volkstheater (8 ½ Millionen) bekannt. Auch für seine Adaption von Max Porters Roman über eine Familie, der eine große sprechende Krähe bei der Trauerarbeit hilft, ist ihm ein spannendes Konzept eingefallen – vom Ensemble toll gespielt!
Zur Premierenkritik von Michael Stadler
Es ist 2045: In Deutschland gibt es zwar keine Juden mehr, wohl aber eine Antisemitismusbeauftragte. Ihre Mission: Erinnerungskultur. Ihr Mittel: Eine Revue über Philipp Auerbach, KZ-Überlebender und in München ab 1946 Staatskommissar für rassisch, politisch und religiös Verfolgte. Was folgt ist eine Groteske, die kein Fettnäpfchen auslässt.
Zur Premierenkritik von Simone Lutz
Das München der 80er-Jahre ist eine queere Partyhauptstadt, über der sich langsam die Schatten der AIDS-Politik legen. Flori aus Wolfratshausen flieht vor der Enge des Landes, den Eltern, den Regeln in die Metropole. Ein schwuler Stenz auf der Suche nach Freiheit, Liebe, sich selbst, den Regisseur Florian Fischer sensibel inszeniert.
Das Erfolgsmusical von Jerry Herman und Harvey Fierstein ist auch über 40 Jahre nach seiner Entstehung noch ein Garant für große Unterhaltung mit wichtiger Botschaft. In der locker-leicht anmutenden französischen Boulevardkomödie geht es um nichts weniger, als Toleranz, Gleichberechtigung und Freiheit.
Zur Premierenkritik von Melanie Hielscher
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