Premieren­kritiken

Persönlich, ehrlich und ganz nah dran an den Münchner Bühnen: Thea geht für dich in die Premiere und berichtet. Vom Nationaltheater bis zu den Münchner Kammerspielen. Aktuelle Premierenkritiken, die Orientierung geben und Lust auf Theater und Oper in München machen.

Gabriela Neeb

Fischer Fritz

Pflege ist auf den ersten Blick kein heiteres Thema. Aber die Münchner Dramatikerin Raphaela Bardutzky hat dazu ein kluges, wortgewitztes, bereits mehrfach preisgekröntes Stück geschrieben, das Regisseurin Asena Yeşim Lappas mit einem spielfreudigen Trio auf die Bühne des Volkstheaters bringt.

Zur Premierenkritik von Michael Stadler

Markus Tordik

Fürst Igor

Stoff des Opernklassikers von Alexander Borodin ist eines der gewaltigsten Epen des russischen Mittelalters, das Igorlied. Eine erschreckend aktuelle Geschichte über die Schrecken des Krieges mit kraftvoller, impressiver Musik und den berühmten Polowetzer Tänzen. Für das Münchner Gärtnerplatztheater neu inszeniert von Roland Schwab.

Zur Premierenkritik von Klaus Kalchschmid

Birgit Hupfeld

Automatenbüfett

Im Aufdämmern des Nazi-Regimes hat Anna Gmeyner 1932 ein Stück über Männerbündlerei und Machtspiele geschrieben – wobei eine Frau in ein bierseliges Wirtshaus-Biotop einbricht und sich selbst darin behauptet. Elsa-Sophie Jach dreht die feministische Schraube noch ein bisschen weiter.

Zur Premierenkritik von Michael Stadler

Marcella Ruiz Cruz

Pioniere in Ingolstadt

Die Inszenierung des Klassikers von Marieluise Fleißer wird in kurzen, rhythmischen Sequenzen erzählt. Der Plot ist simpel: Eine Gruppe Soldaten kommt samt Feldwebel nach Ingolstadt, um eine Brücke zu bauen und bringt das gesellschaftliche Gefüge der Kleinstadt durcheinander.  Wer Brecht mag, dem wird diese Inszenierung seiner Zeitgenossin Fleißer gefallen.

Zur Premierenkritik von Melanie Hielscher

Birgit Hupfeld

Munich Machine

Ein Weißwurst-Ufo, der verstorbene Filmcowboy Klaus Lemke und die Suche nach (gescheiterten) Utopien in München – diese und andere Zutaten hat Albert Ostermaier zu einem irrlichternden Zeitreise-Stück verarbeitet. Ersan Mondtag hat die bildgewaltige Uraufführung inszeniert.

Zur Premierenkritik von Michael Stadler

Sandra Then

Der zerbrochne Krug

Es ist ein Lustspiel, eine Tragödie im Gewand der Komödie: Heinrich von Kleist lässt den Dorfrichter Adam über eine Tat verhandeln, die er selbst begangen hat. Er tut dabei alles, um von der eigenen Schuld abzulenken, und setzt seine Machtposition skrupellos für seine Interessen und Begierden ein. Zu sehen im Residenztheater.

Zur Premierenkritik von Anne Fritsch

Thea Premierenkritiker*innen

Daniela Pfeil

Dr. Katrin Dillkofer

Die Kulturwissenschaftlerin schreibt über die Kammerspiele und das Residenztheater.

Daniela Pfeil

Peter Eidenberger

Der Theaterkritiker schreibt für das Stadtmagazin IN München. Und für den Thea Kulturklub.

Daniela Pfeil

Mathias Hejny

Der Theaterkritiker und Journalist kennt sich bestens aus in Münchens Kulturszene. 

Daniela Pfeil

Melanie Hielscher

Die Thea Redakteurin schreibt u. a. über Premieren am Resi und Gärtnerplatztheater.

Daniela Pfeil

Martin Jost

Der Rosenheimer liebt die Münchner Bühnen und schreibt auch für das Theaterfeuilleton Nachtkritik.

Daniela Pfeil

Klaus Kalchschmid

Der Musikjournalist ist unser Experte für Klassikkonzerte und Opernpremieren.

Daniela Pfeil

Simone Lutz

Die Thea Redakteurin ist unsere Expertin für Tanz und die Freie Szene Münchens.

Daniela Pfeil

Michael Stadler

Als freier Journalist und Kulturkritiker schreibt er für Thea u. a. über Stücke im Volkstheater.

Vogelwild und Andres

Dr. Ursula Wiest

Ihr Herz schlägt für Kultur: Sie berät im Thea Service und schreibt über Konzerte und Opern.

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