Die Kulturmanagerin ist seit 15 Jahren Geschäftsführerin der Tanztendenz München, dem Zusammenschluß von Münchner Choreograf*innen.
Ingrid Kalka verantwortet zusammen mit dem Choreografen Micha Purucker das Tanzprogramm im Schwere Reiter und ist mitverantwortlich für die Eigenveranstaltungen der Tanztendenz.
Erinnern Sie sich an einen Bühnenmoment, der Sie bewegt hat?
Letzten Sommer habe ich das Solo Dance is not for us von Omar Rajeh, einem libanesischen Choreografen gesehen. Es ist ein Stück voller subtiler Drastik. Rajeh spiegelt darin, was in einem Menschen vorgeht, dessen Heimat durch Bürgerkriege und Katastrophen gezeichnet ist. Voller emotionaler Kraft, Wut und der Suche nach Hoffnung. Ich hoffe sehr, dass er bald mal wieder eine Arbeit in München zeigt. Dann: Unbedingt hingehen!
Tanz oder Text, was spricht sie mehr an?
Tanz, weil es die größte Freiheit zulässt, eigenen Assoziationen nachzugehen. Tanz berührt auf nicht erklärbare Weise. Er ist
politisch, ohne laut zu schreien, erzählt mit Körper und Bewegung vom Zustand unserer Welt.
Was für eine Bewegung würden sie gerne können?
Ganz klar Dabke Fusion. Ein Tanzstil, der zeitgenössischen Tanz mit dem aus der Levante stammenden Volkstanz Dabke verbindet.
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Thea hat Tickets für The Fight Club im Schwere Reiter am 30. April
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