Dreigroschenoper mit Nadja Sabersky, Lilith Kampffmeyer, Moritz von Treuenfels, Raphaela Baumgartner und Vicoria Spindler, Residenztheater München

TheaterKlassiker

Die Dreigroschenoper

Bertolt Brechts legendäre Ganovenstory als Theaterspektakel mit allen Registern

Zur Spielzeiteröffnung lässt es das Residenztheater ordentlich krachen: Die Dreigroschenoper als mitreißende Ensemble-Großleistung. Mit Tempo und viel Witz bis in den Slapstick, und doch überzeugender Figurenzeichnung.

Premierenkritik: Dreigroschenoper

Kulturjournalist Peter Eidenberger hat für Thea die Premiere besucht:

Liebe, Macht, Eifersucht und natürlich Geld: das Profibettelmilieu von London trifft sich bei Philipp Stölzl (Regie und Bühne) auf einer mehrstöckigen Warenkistenbühne mit dem Orchester ganz oben. Aktuelle Bezüge braucht es nicht, Brechts kritischer Text ist deutlich genug, dazu Kurt Weills Musik. Ein Gassenhauer nach dem nächsten, Und der Haifisch... etc.

Zwischen dem Vorstadtbühnenwitz eines Karl Valentin und Anleihen beim Puppentheater entwickelt sich ein Spektakel mit rasanten Szenenwechseln. Umgehängte Stoffkörper zum realen Gesicht machen aus dem Bettelunternehmer Peachum ein putziges Mantschgerl und lassen auch andere Figuren zu einer Parodie ihrer selbst werden. Lustvolles Dilettieren, ohne Scheu vor Slapstick und ohne die Charaktere zu verraten.

Ideal besetzt mit Oliver Stokowski als Peachum, Vassilissa Reznikoff als Seeräuber-Jenny, Moritz Treuenfels als Mackie Messer und Lukas Rüppel als omnipräsenter Erzähler – und Mond von Soho! Ihr Gesang ist passend, das Orchester brillant. Beste Unterhaltung, Beifall satt.

Autor
Bertolt Brecht

Komponist
Kurt Weill

Regie und Bühne
Philipp Stölzl

Musikalische Leitung
Stephen Delaney

Kostüm und Puppen
Kathi Maurer

Schauspieler*innen
Moritz Treuenfels, Oliver Stokowski, Cathrin Störmer, Isabell Antonia Höckel, Max Rothbart, Liliane Amuat, Vassilissa Reznikoff, Lukas Rüppel, Volodymyr Melnykov

Zur Stückbeschreibung des Residenztheaters

Zur Nachtkritik

Residenztheater
Max-Joseph-Platz 1
80539 München

Do, 12. Nov 2026, 19.00 Uhr
Thea-Preis: 27,30-57,00 €
Du sparst bis zu 17%*

Tickets6

Karten erhältlich bis 05.11.2026
oder solange der Vorrat reicht.

Sa, 14. Nov 2026, 19.30 Uhr

Thea-Tickets ausverkauft

Fr, 27. Nov 2026, 19.30 Uhr
Thea-Preis: 27,30-57,00 €
Du sparst bis zu 17%*

Tickets8

Karten erhältlich bis 20.11.2026
oder solange der Vorrat reicht.

Do, 31. Dez 2026, 19.00 Uhr

Thea-Tickets ausverkauft

* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis

Ticket inkl. MVV-Nuztzung

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