Stellvertretende Gärtnerplatz-Balletdirektorin Daniela Bendini

Thea fragt

Daniela Bendini

Die stellvertretende Ballettdirektorin und Probenleiterin des Gärtnerplatztheaters hat finnische und italienische Wurzeln. Sie hat mit zahlreichen Compagnien in ganz Europa gearbeitet. 

Als Choreografin arbeitet sie seit vielen Jahren mit Moritz Ostruschnjak zusammen und präsentiert gemeinsame Arbeiten international. Daniela Bendini ist außerdem Dramaturgin beim International Dance Festival München und Vorstandsmitglied des Bayerischen Landesverbands für zeitgenössischen Tanz (BLZT).

Was beherrschen Sie meisterlich?
Ich weiß nicht, ob ich eine bestimmte Sache wirklich meisterhaft beherrsche. Was ich sagen kann: Ich bin gut darin, unterschiedliche Aspekte einer Produktion miteinander zu verbinden. Ich bewege mich zwischen den künstlerischen, praktischen und menschlichen Ebenen der Arbeit und wechsle dabei zwischen verschiedenen Rollen – als choreographische Assistentin, Dramaturgin, Probenleiterin und manchmal auch als Kostümbildnerin. 

Wie hängen Kunst und Können zusammen?
Im zeitgenössischen Tanz ist dieses Verhältnis besonders fließend. Kunst und Können beeinflussen sich ständig gegenseitig. Können gibt dir die Werkzeuge an die Hand, um eine künstlerische Idee umzusetzen. Gleichzeitig fordert die Kunst dich dazu auf, deine Fähigkeiten zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Können ist in diesem Sinne nicht nur etwas Technisches. Es entsteht durch Erfahrung, Neugier, Beobachtung und die Fähigkeit, auf das zu reagieren, was gerade passiert.

Thea hat Tickets für das Ballett im Gärtnerplatztheater:

Strawinsky in Paris, 10. & 23. Oktober

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