Gemeinsamer Einstieg in ein forderndes Thema: Bye Bye Lolita im Cuvilliéstheater
Ob als Buch oder auf der Bühne: Bye Bye Lolita verlangt uns einiges ab. Nabokovs Klassiker Lolita wird zu dem, was der Stoff ist. Eine Missbrauchsgeschichte, neu erzählt aus der Perspektive der betroffenen jungen Frau. Wir lesen, diskutieren und gehen im Februar ins Theater.
Anne und Sigi betreuen ehrenamtlich Thea & Literatur. Sie laden zum Austausch über Bye Bye Lolita und zur Vorbereitung auf den gemeinsamen Theaterbesuch ein:
Der Roman von Lea Ruckpaul zeigt die Geschichte aus der Perspektive der mittlerweile erwachsenen Lolita. Schonungslos und in drastischer Sprache erzählt sie vom Missbrauch. „Ich habe lange zu allem geschwiegen. Es hat mir nicht geholfen… Wir sind ein ziemlich trauriger, gewalttätiger Haufen, vielleicht sollten wir mal in Erwägung ziehen, darüber zu sprechen.“
Im Original von Vladimir Nabokov, veröffentlicht 1955, erzählt der Täter Humbert Humbert die Ereignisse. Der Mythos Lolita verklärt seither das Machtgefälle zwischen Mann und Mädchen. Das Buch war damals höchst umstritten, es sei pornografisch. Mittlerweile ist es ein denkwürdiger Literaturklassiker.
Wir beschäftigen uns mit beiden Romanen. Wer im Vorfeld nur einen schafft oder auch beim Lesen abbricht – denn es ist keine leichte Kost – ist ebenso herzlich zum Austausch darüber eingeladen!
Das Treffen findet im Kulturzentrum Careteria statt. Es gibt Getränke und Snacks.
Vormerken: Im Februar besuchen wir gemeinsam Bye Bye Lolita im Cuvilliéstheater.
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Careteria
Goethestr. 24
80336 München
2 Stunden
Ohne Pause
Do, 21. Jan 2027, 18.00 Uhr
Thea-Preis: 5,00 €
Karten erhältlich bis 18.01.2027
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Thea & Literatur Community Austausch
Preis inkl. Getränk & Snacks
Ort: Careteria, Eingang: Landwehrstraße
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