„Griffiges Thema, markanter Rhythmus, starke Dynamik” (BR Klassik) – das war charakteristisch für die Musik unter der Leitung des Jazz-Schlagzeugers Art Blakey. Der Münchner Jazzsalon widmet dem Leben und Werk des legendären Musiker und Hard-Bop-Pioniers einen kurzweiligen Musikabend.
Als Gegenbewegung zur kommerzielleren Swingmusik ist Anfang der 1940er-Jahre der Bebop entstanden. Da geht es nicht mehr um beschwingte Tanzmusik, sondern um eine Kunstmusik mit komplexer Harmonik und schnellem Tempo, die in kleinen Clubs gespielt wird und virtuose Impro-Soli in den Mittelpunkt stellt. Ein knappes Jahrzehnt später entwickelt sich als Antwort auf den Bebop der Hard Bop. Die treibende Kraft dieser Jazzrichtung ist der legendäre Schlagzeuger Art Blakey. Die Harmonien werden jetzt wieder einfacher und sind stark vom Blues beeinflusst. Im Mittelpunkt steht eine rohe, kraftvolle und hochemotionale Spielweise.
Art Blakey kultivierte diese Spielweise vor allem mit seiner Band Jazz Messengers, in der er von 1955 bis zu seinem Tod 1990 mit wechselnden Besetzungen spielte. Die Jazz Messengers sind auch als außerordentliche Talentschmiede bekannt, aus der etliche später erfolgreiche Musiker wie Wynton Marsalis, Branford Marsalis, Kenny Garrett und Frank Lacy hervorgingen.
Ein spannender Abend über ein spannendes Stück Jazz-Geschichte! -kk/mh-
Musiker
Guido May (Schlagzeug), Axel Schlosser (Trompete), Tom Förster (Tenorsaxofon), Theo Kollross (Klavier), Thomas Stabenow (Bass)
Moderation
Laura Wachter
Deutsches Theater, Silbersaal
Schwanthalerstraße 13
80336 München
2 Stunden
Eine Pause
Sa, 27. Feb 2027, 20.00 Uhr
Thea-Preis: 33,70 €
Du sparst bis zu 14%*
Karten erhältlich bis 19.02.2027
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
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