Die Frage nach politischer Verantwortung und die Themen Angst, Manipulation und Gewalt stehen im Mittelpunkt der Neuinszenierung von Staatsintendant André Bücker in Augsburg. Unter diesen Aspekten ist Shakespeares Tragödie um den schottischen Feldherrn Macbeth überraschend aktuell.
Die Tragödie von Macbeth gilt als Shakespeares düsterstes Theaterstück. Es erzählt vom Wandel des königlichen Heerführers Macbeth zum skrupellosen Machtmenschen und Mörder. Unterstützt von seiner Frau tötet Macbeth den schottischen König Duncan, um selbst die Herrschaft zu übernehmen. Was dann kommt, ist ein immer stärker werdender Sog aus Wahn und Gier, der unaufhaltsam in die Tyrannei führt.
Zusätzlich zu seinen historisch-politischen Themen fasziniert das Stück in seiner mystischen Dimension: Nach einer siegreichen Schlacht sind es drei Hexen, die ihm seinen Aufstieg zum König weissagen. Und nach dem Köingsmord verfällt Macbeth – getrieben von Verlustängsten und Schuldgefühlen – immer mehr einem nicht mehr kontrollierbaren Verfolgungswahn. Um seine Macht abzusichern, begeht er schließlich einen Mord nach dem anderen.
Diesen erschreckend aktuellen Mechanismen von Angst, Manipulation und Gewalt widmet André Bücker seine Neuinszenierung am Staatstheater Augsburg. -kk-
Inszenierung und Bühne
André Bücker
Kostüm
Katharina Weissenborn
Zur Stückbeschreibung des Staatstheater Augsburg
Staatstheater Augsburg
So, 09. Mai 2027, 15.00 Uhr
Thea-Preis: 38,00-46,00 €
Karten erhältlich bis 02.04.2027
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Hinweis: Vor dem Veranstaltungstermin erhältst du die Originaltickets des Theaters zugeschickt.
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