Das Bayerische Staatsorchester und Chefdirigent Vladimir Jurowski widmen sich dem Thema Krieg. Neben Werken von Prokofiew, Honegger und Barber triumphiert Ausnahme-Geiger Frank Peter Zimmermann im Violinkonzert von Paul Hindemith.
Welche Spuren hinterließen die Kriegserfahrungen des 20. Jahrhunderts in der klassischen Musik? Für ein Konzertereignis das niemanden unberührt lassen wird, steht dem Bayerischen Staatsorchester einer der renommiertesten Violin-Virtuosen unserer Zeit zur Seite.
Frank Peter Zimmermann, weltweit anerkannt als maßstabsetzender Interpret des Schaffens von Paul Hindemith, wird dessen Violinkonzert von 1939 präsentieren. Als Werk des Exils, das Schweres vorausahnt und dem mit entfesselter Energie begegnet. Als Zeichen der Hoffnung, bevor die Abgründe einer Ära des Krieges ausgelotet werden. Mit Samuel Barbers Adagio for Strings, das nach dem Tod von John F. Kennedy zur globalen Trauerhymne wurde. Und mit dem dritten sinfonischen Werk von Arthur Honegger, das sich als moderne Totenmesse gegen Barbarei und Terror auflehnt. Wo Worte enden, spricht Musik!
Besetzung
Vladimir Jurowski (Musikalische Leitung)
Frank Peter Zimmermann (Solist)
Bayerisches Staatsorchester
Programm
Sergej Prokofiew Andante für Streichorchester op. 50a
Paul Hindemith Violinkonzert
Samuel Barber Adagio for Strings
Arthur Honegger Sinfonie Nr. 3 (Symphonie Liturgique)
Zur Konzertankündigung der Bayerischen Staatsoper
Nationaltheater
Max-Joseph-Platz 2
München
Mo, 11. Jan 2027, 20.00 Uhr
Thea-Preis: 34,00-59,50 €
Du sparst bis zu 15%*
Karten erhältlich bis 14.12.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
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