Ein breites Spektrum an Stimmungen decken die Werke ab, die die Münchner Symphoniker an diesem Abend vertonen. Beethovens Ouvertüre zu Goethes Egmont thematisiert aufgewühlt den Widerstand gegen Fremdherrschaft, während der erste und zweite Satz von Dvořàks 6. Symphonie ein heiteres Naturidyll beschwören. Die Kabarettistin Claudia Pichler moderiert.
Das Trauerspiel Egmont wurde bereits 1789 in Mainz uraufgeführt. Mit der Schauspielmusik, die Johann Wolfgang von Goethe für sein Drama über den Widerstand gegen die spanische Besatzung in den Niederlanden vorschwebte, war der Dichter jedoch erst zufrieden, als rund 20 Jahre später Ludwig van Beethoven die Komposition übernahm. Beethovens dramatische Ouvertüre gehört längst zum beliebten Konzertrepertoire – ebenso wie Antonín Dvořáks 6. Symphonie.
Ruth Reinhardt dirigiert daraus für das Konzert mit den Münchner Symphonikern den zweiten und dritten Satz, das Adagio und das Scherzo. Sie setzen der dramatischen Geschichte die heitere Klangwelt von Landschaft und Folklore aus Dvořáks böhmischer Heimat entgegen. Moderiert wird das Konzert von der Münchner Kabarettistin Claudia Pichler. -hej/mh-
Programm
Ludwig van Beethoven: „Egmont“ – Ouvertüre op. 84
Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 6 D-Dur op. 60
Mitwirkende
Münchner Symphoniker
Ruth Reinhardt, Leitung
Claudia Pichler, Sprecherin
Technikum | TonHalle München
Speicherstraße 26
81671 München
Do, 04. Feb 2027, 19.00 Uhr
Thea-Preis: 24,80 €
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Karten erhältlich bis 28.01.2027
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* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Inkl. MVV-Ticket
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