Chefdirigent Joseph Bastian setzt seine Erkundungen zu Komponistinnen fort und hat diesmal einen besonderen Schatz aufs Programm gesetzt: die erste bekannte Symphonie aus der Feder einer Frau. Dazu gibt es südliche Gitarrenklänge – und Beethovens gewitzte 8. Symphonie.
Sie erhielt vom jungen Haydn Unterricht und spielte mit Mozart vierhändig Klavier: Marianna Martines. Außerdem gilt sie als die erste Frau, die eine Symphonie komponierte und das im galanten Stil, mit einem graziösen Mittelsatz und einem lebhaften Finale. Auch Beethoven war ein Schüler Haydns. Die 8. Symphonie ist im Gegensatz zu seinen titanischen Werken fein-zurückhaltend, dafür aber mit einer Prise hintergründigem Humor gewürzt.
Auch die dritte Komposition ist kein laut auftrumpfendes Alphamännchen-Werk. Ein Grund dafür: das Soloinstrument Gitarre. Der mexikanische Komponist Manuel Ponce verwebt ihren feinen Klang mit dem Orchester, ohne die Solostimme je zu übertönen. So kann ein ausgewogener, spanisch gefärbter Dialog zwischen Laura Lootens und den Münchner Symphonikern entstehen. - cm/sl-
Programm:
Marianna Martines: Symphonie in C-Dur
Manuel Ponce: Concierto del sur
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93
Mitwirkende
Münchner Symphoniker
Joseph Bastian, Leitung
Laura Lootens, Gitarre
Zur Konzertbeschreibung des Veranstalters
Allerheiligen-Hofkirche
Residenzstraße 1
80333 München
Zugang über Alfons-Goppel-Straße
Sa, 21. Nov 2026, 18.00 Uhr
Thea-Preis: 32,70-44,60 €
Du sparst bis zu 10%*
Karten erhältlich bis 13.11.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Ticket inkl. MVV
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