Wie klingt Musik, die im Schatten des Ausgegrenztseins entstand? Gemeinsam mit Star-Cellistin Anastasia Kobekina und dem MKO befragt Dirigentin Delyana Lazarowa Werke von der Romantik bis zur Gegenwart.
Gibt es Gemeinsamkeiten im Musikschaffen von Menschen mit jüdischen Wurzeln? Welche Klangspuren hinterlassen Vertreibungserlebnisse und die Suche nach Identität?
Um das Erzittern einer Welt, die durch naturwidriges menschliches Handeln zu zerbersten droht, kreist die Cello-Symphonie, die der jüdisch-amerikanische Komponist Bryce Dessner eigens für das intensive Spiel von Anastasia Kobekina schuf. Trembling Earth heißt das Werk und führt durch Gefühle des Zersplitterns, Driftens und Ausgeliefertseins. Flankiert wird das musikalische Beben von Kompositionen der Musik-Geschwister Fanny Hensel und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Als Enkel des jüdischen Aufklärungsphilosophen Moses Mendelssohn webten sie ihr Ringen um gesellschaftliche Anerkennung und das Wissen um die Brüche ihrer Herkunft in ihre Musikschöpfungen ein. Bewegend! - uw/sl-
Programm
Fanny Mendelssohn Hensel, Ouvertüre C-Dur
Bryce Dessner, Cellokonzert "Tremmbling Earth"- Kammerorchesterfassung
Felix Mendelssohn-Bartholdy, Symphonie Nr. 3 "Schottische"
Mitwirkende
Anastasia Kobekina, Violoncello
Münchener Kammerorchester
Delyana Lazarowa, Dirigentin
Zum Portrait von Anastasia Kobekina
Prinzregententheater
Prinzregentenplatz 12
81675 München
Do, 10. Dez 2026, 20.00 Uhr
Thea-Preis: 33,30-68,40 €
Du sparst bis zu 10%*
Karten erhältlich bis 03.12.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
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