Als Kind erfolgreich bei den Wiener Sängerknaben. Als junger Mann ein sensibler Sinnsuchender am Klavier. Der österreichische Tastenvirtuose Lukas Sternath brilliert mit Schuberts Fantasie-Sonate und dem Italien-Zyklus von Liszt.
Traumverloren und nachdenklich. Das oft als Fantasie-Sonate bezeichnete Klavierstück, das Franz Schubert vor genau 200 Jahren schuf, klingt manchmal wie eine frei fließende Improvisation.
Die inneren Schwebezustände, die dabei entstehen, öffnen dem jungen Pianisten Lukas Sternath Raum für sein Streben nach musikalischer Tiefe. Denn, der mehrfach preisgekrönte Nachwuchskünstler liebt es, in meditative Klangwelten einzutauchen. Und in den eher leisen Passagen einer Tondichtung seelische Verbindungen aufzuspüren. Zur Komponistenpersönlichkeit von Franz Liszt etwa, der mit der Stücksammlung Pilgerjahre eine musikalische Reiseerzählung schrieb. Und dessen Petraca-Sonnette Sternaths Aufbruch zu neuen Horizonten im zweiten Teil des Konzertprogramms spiegeln. Spannend!
Programm:
Franz Schubert: Klaviersonate Nr.18 G-Dur D 894
Franz Liszt: „Années de Pèlerinage“ (Deuxième Année – Italie)
Mitwirkende
Lukas Sternath, Klavier
Prinzregententheater
Prinzregentenplatz 12
81675 München
Mi, 14. Okt 2026, 20.00 Uhr
Thea-Preis: 39,50-60,70 €
Du sparst bis zu 13%*
Karten erhältlich bis 07.10.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
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