Feinfühlig. Kraftvoll. Technisch brillant. So nähert sich die junge österreichische Cellistin Julia Hagen den Brüchen von Benjamin Brittens Cellosymphonie. Und führt mit Sir Simon Rattles Orchester einen Dialog über Trauma, Tragik und Triumph.
Benjamin Brittens Symphonie für Cello und Orchester ist von der Erschütterung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt. Und von der tiefen Freundschaft des britischen Komponisten zum Jahrhundert-Cellisten Mstislaw Rostropowitsch, für den er das komplexe Werk schrieb.
Beiden Herausforderungen begegnet die junge Virtuosin Julia Hagen mit dem Willen, ihr historisches Violoncello gegen die Übermacht des BR-Orchesters zu behaupten. Als mahnende Gewissensstimme eines unbeugsamen Ich. Vor diesem musikalischen Ritt gestattet Sir Simon Rattle dem Publikum in eine abstrakte Traumwelt einzutauchen. Und während einer 17-minütigen Komposition des Klangmagiers Toru Takemitsu persönlichen Gefühlen nachzuspüren. Mit den trostreichen Melodien der letzten Symphonie von Sergei Rachmaninow endet das facettenreiche Konzertprogramm.
Mitwirkende
Sir Simon Rattle Dirigent
Julia Hagen Violoncello
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Programm
Toru Takemitsu „A Flock descends into the Pentagonal Garden“
Benjamin Britten Symphonie für Violoncello und Orchester op. 68
Sergei Rachmaninow Symphonie Nr.3a-Moll, op. 44
Gasteig HP8, Isarphilharmonie
Hans-Preißinger-Straße 8
81379 München
Do, 05. Nov 2026, 20.00 Uhr
Thea-Preis: 40,50-100,80 €
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Karten erhältlich bis 19.10.2026
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Inkl. MVV-Ticket
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