Sein Sieg beim legendären Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2009 war sein internationaler Durchbruch. Mit Maxim Vengerov hatte Ray Chen frühzeitig einen prominenten Fürsprecher. Längst gilt er selbst als großer Geigen-Virtuose. Im Prinzregententheater präsentiert sich der australisch-taiwanesische Violinist mit Antonio Vivaldi.
Er vereint große Traditionen der Violinkunst. „Meine Sicht ähnelt der alten Schule um Nathan Milstein, David Oistrach oder Jascha Heifetz“, bekennt Ray Chen im Gespräch. Gleichzeitig hat er bei Aaron Rosand am Curtis Institute in Philadelphia studiert. Dieser war wiederum von der Petersburger Schule um Leopold Auer geprägt. „Ich bin sehr stolz darauf wegen der großen Tradition. Aber ich hoffe, dass meine Interpretationen einzigartig sind.“
Das sind seine Interpretationen zweifellos. Mit diesem Profil hat sich Chen an die Weltspitze der Violine gespielt. Bei der Matinee im Prinzregententheater gestaltet er die hochvirtuosen Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi. Bei Chen wird eine zeitgemäße Synthese aus historisch informiertem und romantischem Spiel hörbar.
Programm:
Antonio Vivaldi – Die vier Jahreszeiten
Antonio Vivaldi – Concerto h-Moll für vier Violinen op. 3 Nr. 10
Josef Suk – Streicherserenade Es-Dur op. 6
Mitwirkende:
Ray Chen, Violine
Radoslaw Szulc, Künstlerische Leitung
Kammerorchester des BR-Symphonieorchesters
Prinzregententheater
Prinzregentenplatz 12
81675 München
So, 17. Jan 2027, 11.00 Uhr
Thea-Preis: 58,00-86,00 €
Du sparst bis zu 9%*
Karten erhältlich bis 08.01.2027
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
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