Wie passen Tango Nuevo und moderne Gregorianik zusammen? Richtig gut, wie man in der St. Matthäuskirche erleben kann. Dort koppeln der Münchner Motettenchor und das Residenzorchester München die Buenos-Aires-Hommage Misa Tango von Martín Palmeri mit Frank Martins Doppelchor-Messe.
Messen mit Tangos und zwei Chören
Zwei ungewöhnliche Werke, die beide die traditionelle Messe in lateinischer Sprache vertonen: Das eint die Misa Tango von Martín Palmeri von 1995/96 und die Messe pour double chœur von Frank Martin aus den 1920er-Jahren. Die Lösungen sind denkbar unterschiedlich. Mit seiner Misa Tango würdigt der Argentinier Palmeri seinen weltberühmten Landsmann Astor Piazzolla. Er hatte maßgeblich den Tango Nuevo entwickelt. Dagegen lauscht der Schweizer Frank Martin tief in die mittelalterliche Gregorianik, um zu einer ureigenen Moderne zu gelangen. Erst 1962 wurde seine Messe in Hamburg uraufgeführt. Was beide Werke von Palmeri und Martin eint, ist ein einzigartiges Kolorit – atmosphärisch dicht.
Programm:
Martín Palmeri – „Misa Tango“
Frank Martin – „Messe pour double chœur“
Mitwirkende:
Anna Haase von Brincken, Mezzosopran
Simon Japha, Bandoneon
Martin Wiedenhofer, Klavier
Münchner Motettenchor
Residenzorchester München
Benedikt Haag, Leitung
Zur Website des Münchner Motettenchor
St. Matthäuskirche
Nußbaumstraße 1
80336 München
1 Stunde 15 Minuten
Ohne Pause
Sa, 11. Jul 2026, 20.00 Uhr
Thea-Preis: 32,50-38,00 €
Du sparst bis zu 10%*
Karten erhältlich bis 03.07.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Dauer ca. 75 Min.
keine Pause
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