Jetzt bei Radikal jung, dem Regiefestival am Münchner Volkstheater: Der Idiot von Dostojewksi als bunter Abend mit Witz und Nachdenklichkeit. Wer ist hier verrückt und warum? Was, wenn sich der Wertekompass komplett verschiebt und diejenigen als irre betrachtet werden, die das Gute wollen?
Allein in irrer Umgebung
Fürst Myschkin war länger in Behandlung wegen Epilepsie. Zurück in St. Petersburg, bekommt er den Stempel des völlig Verwirrten verpasst. Denn er spricht vom Leben, seiner Krankheit, der Natur und der Liebe wertebasiert, offen, aufrichtig. Das kommt allen verdächtig vor: er muss verrückt sein. Ein Idiot. Der Fürst in F. M. Dostojewskis zweitem Roman wird in dieser Produktion vom Theater Münster (Text und Regie: Milena Michalek) zur jungen Frau von heute. Und die findet sich wieder inmitten unserer heutigen Gesellschaft: von frustriert bis neurotisch die Etablierten, aufmüpfig bis anarchisch die Jungen. Ein bunter Abend im besten Sinne, ein vielschichtiges Figurenensemble, ein Kosmos der Gefühlswelten: intensiv, berührend, aber auch mit Tempo und skurrilem Witz, bis in den Slapstick, Monty Python und Loriot lassen grüßen. -pe/jb-
Der Idiot ist jetzt am Münchner Volkstheater zu sehen, bei Radikal jung, dem Festival für Nachwuchstalente im Bereich Theaterregie.
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Münchner Volkstheater
Tumblingerstraße 29
80337 München
3 Stunden 40 Minuten
Eine Pause
Do, 30. Apr 2026, 19.00 Uhr
Thea-Preis: 40,00 €
Karten erhältlich bis 22.04.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Inkl. MVV-Ticket
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