Er hat am Münchner Nationaltheater bereits zahlreiche Opern-Aufführungen dirigiert. Jetzt leitet Sebastian Weigle erstmals ein Akademiekonzert. Mit aufregenden Solisten gestaltet er ein vielfarbiges Programm, das die neue Staatsopern-Orgel und die Trompete in den Fokus rückt.
Hexensabbat, Orgelsinfonie und Trompeten-Krimi
Auf der Faust-Premiere im Februar wurde die neue Digitalorgel der Bayerischen Staatsoper offiziell eingeweiht. Beim 6. Akademiekonzert des Bayerischen Staatsorchesters hat sie einen weiteren prominenten Auftritt. Mit Peter Kofler, Organist an St. Michael, erklingt die Orgelsinfonie von Saint-Saëns. Das 1886 uraufgeführte Werk lotet stimmungsvoll das Verhältnis zwischen der Orgel und dem Orchester aus. Für seine Bach-Gesamtaufnahme wurde Kofler 2024 vom Fachmagazin Gramophone ausgezeichnet. Ein Klassiker der Gattung ist das Trompetenkonzert von Arutjunjan von 1950. In unerhörter Ausdrucksvielfalt fängt es den Charakter des Instruments ein. Mit seinem lyrisch-dramatischen Klang ist der Staatsopern-Solotrompeter Johannes Moritz dafür die perfekte Stimme. Ein orchestraler Hexensabbat von Mussorgski eröffnet den Abend. -fo/mh-
Programm:
Modest Mussorgski – „Eine Nacht auf dem kahlen Berg“
Alexander Arutjunjan – Konzert für Trompete und Orchester (Kadenz: Timofei Dokschizer)
Camille Saint-Saëns – Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 „Orgelsinfonie“
Besetzung:
Sebastian Weigle, Leitung
Johannes Moritz, Trompete
Peter Kofler, Orgel
Bayerisches Staatsorchester
Zur Konzertbeschreibung des Nationaltheaters
Nationaltheater
Max-Joseph-Platz 2
München
Di, 19. Mai 2026, 19.00 Uhr
Thea-Preis: 13,70-51,00 €
Du sparst bis zu 14%*
Karten erhältlich bis 17.04.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Inkl. MVV-Ticket
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