In München hat Laurie Anderson 1992 den Rockstar Lou Reed kennen gelernt, ihren späteren Ehemann. Vielleicht zeigt sie Republic Of Love, ihr neues Bühnenprojekt mit der siebenköpfigen Jazzformation Sexmob, in Deutschland deshalb ausschließlich in München?
Was für eine unglaublich in sich ruhende, feminine Stimme! Die achteinhalb Minuten-Single Oh Superman hat Laurie Anderson 1981 schlagartig bekannt gemacht. In futuristischen Performances kombiniert die New Yorkerin elektronische Klänge, Text, Licht und Film. Laurie Anderson bezeichnet sich gern als Multimediakünstlerin, weil das, wie sie erklärt, nichts aussage und keinerlei Erwartungen wecke.
Denn es geht ihr in ihrer Kunst um Freiräume, um das Entdecken selbstbestimmter Möglichkeiten. Das war so bei Alben wie Big Science, Home Of The Brave und Heart Of Dog. Das ist wieder so bei The Republic Of Love, dem aktuellen Set, das sie mit der siebenköpfigen Jazzformation Sexmob auf die Bühne bringt. Es enthält neben eigenen Wort-Musik-Kreationen auch Gedanken von Bob Dylan, John Cage und Gertrude Stein - alle Brüder und Schwestern im Geiste. Und worum gehts? Anderson lässt hier ein Zitat von Mark Fisher sprechen: „Es ist leichter, sich das Ende der Welt vorzustellen, als das Ende des Kapitalismus“. -mm/sl-
Gasteig HP8, Isarphilharmonie
Hans-Preißinger-Straße 8
81379 München
Mo, 13. Jul 2026, 20.00 Uhr
Thea-Preis: 62,30-96,90 €
Du sparst bis zu 12%*
Karten erhältlich bis 06.07.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
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