Rhythmus dominiert alle vier Werke dieses Konzerts: In Ravels ekstatischem Boléro bestimmt die markante Trommel in Dauerschleife alles. Strawinskys Le sacre du printemps revolutionierte die Musik mit seinen extremen, archaischen Rhythmen. Dazu Johan Adams' musikalisches Portrait der Fahrt im italienischen Sportwagen und Gershwins treibende Rhapsody in Blue mit ihren Jazz und Blues-Anleihen.
Klassik garantiert entstaubt
„Gehaltvolle Klassik mit Eventcharakter, ohne anbiedernd zu sein.“, so das Klassikmagazin Der Opernfreund zum Aurora Orchestra. In der Tat ist das britische Orchester für innovative Darbietungen klassischer Musik bekannt. Gerne benutzen die Musiker*innen und Dirigent Nicholas Collon theatrale Mittel oder spielen auswendig, um den Kontakt mit dem Publikum zu verstärken. Und das funktioniert! Beim letzten Auftritt in München konstatierte die AZ die „erstaunliche Frische“, die Klassikern durch Aurora verliehen wird. In ihrem Münchner Konzert dürfte sich das noch verstärken durch den Solisten. Der japanische Jungpianist Hayato Sumino ist ein „erstaunlicher Virtuose“ (BR Klassik) und ein Youtube-Phänomen. Auf der Plattform präsentiert er als „Cateen“ klassische Stücke, eigenen Kompositionen und Improvisationen, und erreicht damit ein Millionenpublikum. -sl/mh-
Programm
Maurice Ravel: Boléro
John Adams: Short Ride in a Fast Machine
George Gershwin: Rhapsody in Blue
Igor Strawinsky: Le sacre du printemps
Mitwirkende
Aurora Orchestra
Hayato Sumino „Cateen“, Klavier
Nicholas Collon, Leitung
Zur Konzertbeschreibung des Veranstalters
Gasteig HP8, Isarphilharmonie
Hans-Preißinger-Straße 8
81379 München
Mi, 22. Apr 2026, 19.30 Uhr
Thea-Preis: 46,80-106,80 €
Du sparst bis zu 9%*
Karten erhältlich bis 15.04.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Ticket inkl. MVV
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