Als Dirigent wandelt Simon Rattle gerne abseits des Stamm-Repertoires. In seiner Heimat England ist Elgars The Dream of Gerontius populär, nicht so hierzulande. Dabei ist dieses Oratorium ein Meisterwerk klanggewaltiger Spätromantik. Mit Rattle am Pult ist ein Hörkrimi garantiert.
Klanggewaltige Spätromantik
In England genießt dieses monumentale Oratorium denselben Ruf wie Händels Messias. In Deutschland ist Elgars The Dream of Gerontius hingegen eher selten zu erleben. Mit seiner BR-Truppe und Spitzen-Solisten stellt Simon Rattle das Werk nun im Herkulessaal vor. Im Jahr 1900 uraufgeführt, macht Elgar die Seelenreise eines Verstorbenen hörbar. Nach einem Gedicht von John Henry durchwandert die Seele des alten Mannes Gerontius verschiedene Regionen des Jenseits. Ein Schutzengel geleitet ihn auch an das Fegefeuer vorbei. Am Ende erblickt die Seele die Herrlichkeit Gottes. Dieser Traum ist in zwei Teile geordnet. Die Orchesterbesetzung ist Mahler-Stärke vergleichbar. Elgar nannte das Oratorium sein bestes Werk – ein kolossales Ereignis zwischen fragilem Lyrismus und höchster Dramatik. -fo/vs-
Programm:
Edward Elgar – „The Dream of Gerontius“, Oratorium für Soli, Chor und Orchester, op. 38
Mitwirkende:
Sir Simon Rattle, Leitung
Alice Coote, Mezzosopran
Nicky Spence, Tenor
Lester Lynch, Bariton
Chor des Bayerischen Rundfunks
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Herkulessaal, Residenz
Residenzstraße 1
80333 München
Do, 18. Jun 2026, 20.00 Uhr
Thea-Preis: 38,70-94,50 €
Du sparst bis zu 10%*
Karten erhältlich bis 02.06.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
inkl. MVV-Ticket
Konzerteinführung: 18.45 Uhr
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