Es dauerte drei Jahre, bis Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft das Attentat im Olympia-Einkaufszentrum als politisch motiviertes Massaker einschätzten. Regisseurin Christine Umpfenbach gibt Hinterbliebenen wie Ermittlern im Theater einfühlsam Stimme und Gestalt.
Dokumentarisches Theaterstück
Es ist eine der schlimmsten Gewalttaten der jüngeren Münchner Geschichte. Ein 18-Jähriger erschoss am 22. Juli 2016 am und im Einkaufszentrum an der Hanauer Straße neun Menschen, überwiegend jugendliche Muslime und Sinti. Lange gingen Polizei und Justiz von einem Amoklauf aus. Heute gilt die Tat als rassistisch motivierter Anschlag. Die Doku-Theatermacherin Christine Umpfenbach und ihre Koautorin Tunay Önder recherchierten jahrelang unter den Freunden und Familien der Opfer, aber auch bei den ermittelnden Stellen. Entstanden ist ein intensiver Theaterabend, der sein Publikum unmittelbar berührt, aber auch über die vielschichtigen Zusammenhänge um die Morde und ihre Aufklärung informiert. hej/mh
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Münchner Volkstheater
Tumblingerstraße 29
80337 München
1 Stunde 20 Minuten
Ohne Pause
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