Basierend auf der Lebensgeschichte des Regisseurs G.W. Pabst, der trotz anfänglicher Zweifel für die Nazis Filme drehte, hat Daniel Kehlmann einen packenden Roman geschrieben. Christian Stückl verdichtet die Vorlage zu einem aufwühlenden, vom Ensemble bravourös gespielten Abend.
Das sagt Michael Stadler, freier Journalist und Theaterkritiker der Abendzeitung, über die Inszenierung:
Alte Kinobilder flimmern auf den Bühnenwänden – zwei Erzähler blicken aus der Gegenwart eines Film-Archivs auf die Welt von G. W. Pabst zurück. Zunächst emigrierte Pabst in die USA, kehrte aber 1939 nach Deutschland zurück, um dort für die Nazis Filme zu drehen. Ausgehend von der historischen Geschichte hat Daniel Kehlmann einen Roman geschrieben, den Christian Stückl nun zu einem aufwühlenden Abend verdichtet hat. Silas Breiding spielt Pabst als genialischen Regisseur, für den der künstlerische Zweck alle Mittel heiligt. Die Nazis sind gnadenlose Machtmenschen (herausragend: Ensemble-Neuzugang Cedric Stern als Handlanger des Regimes und Pabst-Sohn Jakob). Die Würde und Empathie, mit der Carolin Hartmann die Ehefrau von Pabst spielt, wirkt als Gegengift für eine nach rechts driftende Welt.
Münchner Volkstheater
Tumblingerstraße 29
80337 München
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