Giuseppe Verdis Oper als 20er Jahre Polit- und Liebesdrama, ab 14 Jahren
Zwei Freunde, eine Frau. Ein Machthaber, massenhaft Verschwörer. Eine Seherin und ein treuer Page. Ein Maskenball und ein Mord. Verdis Un ballo in maschera vereint Politik und Liebesdrama und endet tödlich. Ein Ende das die Wahrsagerin Ulrica längst voraussieht und das von Anfang an über dieser Inszenierung zu schweben scheint.
Giuseppe Verdi hat seine Oper Und ballo in maschera (Ein Maskenball) 1858 für Neapel geschrieben. Vorlage war eine wahren Begebenheit, der Ermordung Gustavs III von Schweden. Das Werk fiel umgehend der Zensur anheim. Königsmord auf der Bühne war tabu, zu gut erinnerte man sich noch an das Attentat auf den König von Neapel vier Jahre zuvor. Und so versetzte der Komponist die Handlung nach Amerika und machte aus dem König den Gouverneur von Boston. Das scheint denn auch den Regisseur Johannes Erath inspiriert zu haben. Er siedelt die Handlung in einer 20er-Jahre Athmosphäre an, eher New Yorker Mafia-Gesellschaft als Königshaus. Die Bühne dominiert eine große Freitreppe und ein King-Size Bed, die Kostüme Frack, Zilinder, glitzernde Abendkleider sind große Ausstattungsoper. Und musiklaisch opulent ist auch die Musik Arien und Chöre, beschwingte Tänze und düster hereinbrechende Klänge, alles wird hier aufgeboten in dieser Oper, die zwischen Polit-Thiller und Dreiecksgeschichte changiert. -sl/mh-
Nationaltheater
Max-Joseph-Platz 2
München
2 Stunden 55 Minuten
Eine Pause
Sa, 31. Okt 2026, 19.00 Uhr
Thea-Preis: 54,00-138,50 €
Junges Publikum: 10,00 €
Du sparst bis zu 16%*
Karten erhältlich bis 30.09.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Ticket inkl. MVV
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