Zum Auftakt des Amerika-Schwerpunkts der Münchner Philharmoiker dirigiert Santu-Matias Rouvalis Werke von Julia Wolfe, Charles Ives und Duke Ellington.
Wild und wüst weht der Wind durchs Haar in Julia Wolfes Wind in my hair (2018), bevor nach gut der Hälfte von 20 Minuten das Solocello erst einmal ganz alleine singen darf. Allmählich setzt das Orchester wieder ein und Solist wie Kollektiv stacheln sich erneut energetisch an und die Dynamik schlägt wieder nach oben aus. Charles Ives wollte in seiner 40-minütigen 2. Sinfonie, die der 23-Jährige im Jahr 1897 begann, traditionelle europäische und amerikanische Musik in einem Stück vereinen. So wechseln sich in den fünf Sätzen pastose Themen mit amerikanisch Angehauchtem, zart Liedhaftes und Symphonisches ab. Beethoven wird ebenso zitiert wie Ragtimes. Im grandiosen Finale verknüpft Ives eine Vielzahl Volkslieder, Hymen und Militärmusik miteinander. Mit Three Black Kings von Duke Ellington erklingt dazu ein vielschichtiges Stück symphonischer Jazz, das mal nach Bossa Nova, mal nach Swing Beat oder Gospel klingt. - klk/sl-
Gasteig HP8, Isarphilharmonie
Hans-Preißinger-Straße 8
81379 München
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