Hochkarätiges Konzert mit Werken der Romantik in perfekter Kulisse: Im Hubertussaal des Nymphenburger Schlosses fanden bereits im 18. Jahrhundert Konzerte und Bankette statt. Unser Tipp: Vor dem Konzert am Nymphenburger Kanal oder im Schlosspark spazieren gehen.
Brahms melancholisches Trio op. 114 ist ein Wunder. Denn der alternde Komponist hatte neuen Werken abgeschworen. Bis er Klarinettist Richard Mühlfeld traf und ihm diese Komposition auf den Leib schrieb. Die alternative Besetzung mit Viola ist von Brahms selbst und hat ihren ganz eigenen Schmelz. Auch einem Musiker gewidmet ist Anton Arenskys leidenschaftlich-dramatische Elegie, die des ‚Zaren unter den Cellisten‘ Davidow gedenkt. Definitiv auch einen Virtuosen erfordert Mendelssohn-Bartholdys Klaviertrio Nr. 2. Das schwungvolle, dramatische Werk ist, wie er sagte, „ein bisschen eklig zu spielen.“ Eine Untertreibung, denn der Klavierpart ist fast halsbrecherisch. Gut, dass mit dem Clemente Trio ein Ensemble ersten Ranges auf der Bühne steht. Übrigens ein Münchner Original, gegründet hier vor 35 Jahren.
-sl-
Hubertussaal, Schloss Nymphenburg
Eingang 17
80638 München
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