Das Gefängnis als futuristisches Labyrinth, inszeniert von Regisseur Calixto Bieito, ab 16
Ideen für Opernkompositionen hatte Beethoven viele, realisiert hat er nur eine. In einem jahrzehnte-langen Schaffens- und Umarbeitungsprozess wurde aus der französischen Vorlage „Leonore oder die eheliche Treue“ die Oper „Fidelio“. Der katalanische Starregisseur Calixto Bieito platziert die Handlung in ein beeindruckendes futuristisches Labyrinth.
Koproduktion mit der English National Opera
Es geht um Macht, Liebe und Mut. In Beethovens einzig vollendeter Oper ist Leonore auf der Suche nach ihrem verschwundenen Mann Florestan. Sie verkleidet sich als Mann, nennt sich Fidelio und heuert im Gefängnis an, wo sie ihren Mann vermutet. Beider Rettung ist jedoch nur durch einen Gesandten des Monarchen möglich. Rebecca Ringst zeigt dieses Gefängnis in ihrem Bühnenbild als ein Labyrinth aus Plexiglas und Neonröhren, in dem sich die Sänger suchen, finden und verlieren. Der spanische Regisseur Calixto Bieito ist bekannt für seine modernen, meist gewalttätigen oder sexualisierten Inszenierungen - der Skandal um Fidelio blieb jedoch aus. Denn der Spanier ist „längst zu einem der Erben eines Musiktheaters geworden, dem es um gesellschaftliche Relevanz und um die Stücke geht“ (Frankfurter Rundschau).
Nationaltheater
Max-Joseph-Platz 2
München
2 Stunden 50 Minuten
Eine Pause
Fr, 13. Mär 2026, 19.00 Uhr
Thea-Preis: 25,50-112,00 €
Du sparst bis zu 15%*
Karten erhältlich bis 13.02.2026
oder solange der Vorrat reicht.
So, 15. Mär 2026, 19.00 Uhr
Thea-Tickets ausverkauft
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Ticket inkl. MVV-Nutzung
Empfohlen ab 16 Jahren
In deutscher Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.
Du hast Fragen zu den Münchner Bühnen, suchst Veranstaltungstipps oder Tickets mit Rabatt? Schreib uns, ruf an oder lass dich zurückrufen!