Onegin, hochmütiger Dandy, verschmäht grausam die Liebe der reizenden Tatjana. Jahre später bereut er, um nun von ihr abgewiesen zu werden. John Crankos Ballett ist ein Signaturstück des Staatsballetts und bietet den Solist*innen die Möglichkeit zu glänzen – tänzerisch und in der Gestaltung des emotionalen Ausdrucks.
Zu Recht ein Klassiker
„Onegin“ ist aus dem Spielplan des Bayerischen Staatsballetts nicht wegzudenken. Schon seit mehr als 50 Jahre begeistert dieses wohl berühmteste Ballett des Choreografen John Cranko das Publikum. Das Handlungsballett um die junge Tatjana, die sich unglücklich in den arroganten Dandy Onegin verliebt, ist eine Paraderolle für jede Ballerina. Denn selten gibt es die Gelegenheit zu so psychologisch ausdifferenzierter Charakterdarstellung im Tanz. Die Ballerina hat die Möglichkeit, die Entwicklung einer Figur vom naiven Teenager zur reifen Frau nachzuzeichnen. Mit „Onegin“ hat Cranko einen Klassiker geschaffen und sich als Meister seines Fachs erwiesen, der die Kunst mit Körpern und Musik Geschichten zu erzählen, zur Vollendung bringt. In der letzten Spielzeit wurde das Stück doppelt neu besetzt und beide Besetzungen umjubelt – man darf sich also freuen. -sl/mh-
Nationaltheater
Max-Joseph-Platz 2
München
2 Stunden 25 Minuten
Zwei Pausen
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