<p><strong>Thea-Redakteurin Melanie Hielscher hat die Premiere gesehen und war begeistert:</strong><br><br>Dienstmädchen Angèle möchte als Sängerin in Paris Karriere machen. Im Zug dorthin begegnet sie Kammerdiener René. Der will ebenfalls hoch hinaus und gibt sich als Graf von Luxemburg aus. Die zwei treffen sich in Paris wieder und gehen (ungesehen) eine Scheinehe miteinander ein. Angèle, um im Anschluss Fürst Basil zu heiraten; René, weil er für die Heirat 500.000 Francs erhält. Doch dann kommt – natürlich – die Liebe dazwischen ...<br><br>Andreja Zidaric (Angèle) überzeugt mit einer stimmlichen Glanzleistung an der Seite von Cage aux Folles-Hauptdarsteller Daniel Prohaska (René). Erwin Windegger (Fürst Basil) und Dagmar Hellberg (Gräfin von Luxemburg) sorgen für die nötige Situationskomik auf der walzerseligen Suche nach der Liebe bzw. dem Geld. Umrahmt wird die Jagd nach dem nächstbesten Adelstitel von einem ständig wechselnden, eleganten Szenenbild im Art Deko-Stil und passenden Fin-de-Siècle-Kostümen, was die Stadt der Liebe exzellent in Szene setzt.<br><br><strong>Fazit:</strong> Ein sehr amüsanter, locker-leichter Abend mit tollen Sänger*innen und einer großartigen Ausstattung – wirklich zu empfehlen.</p>
<p><a class="button" href="https://www.gaertnerplatztheater.de/de/produktionen/der-graf-von-luxemburg.html" target="_blank" rel="noopener" data-link-type="url">Zur Stückbeschreibung des Gärtnerplatztheaters</a></p>
<p><a class="button" href="https://www.youtube.com/watch?v=-P1ZGlzHtfY" target="_blank" rel="noopener" data-link-type="url">Probeneinblicke</a></p>
<p><a class="button" href="https://www.youtube.com/watch?v=bJ8Z0iv1Re8" target="_blank" rel="noopener" data-link-type="url">Zum Trailer</a></p>
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KonzertTiefgang

Bach: Matthäus-Passion

Ein Höhepunkt protestantischer Kirchenmusik am Karfreitag mit dem Collegium Vocale Gent

Das Collegium Vocale Gent spielt unter der Leitung von Philippe Herreweghe.

Johann Sebastian Bachs "Matthäus-Passion" bewegt die Zuhörer*innen wie kaum eine andere Komposition, spendet zugleich Betrübnis und Halt. Erstmals 1727 kam das Werk wohl zur Aufführung, bei der Karfreitags-Vesper in der Leipziger Thomaskirche. Mit Texten von Christian Friedrich Henrici erzählt die Monumentalkomposition die Passions-Geschichte nach den Kapiteln 26 und 27 des Matthäus-Evangeliums - mit eindringlicher Intensität, mit höchster musikalischer Komplexität, aber auch mit einprägsamen Motiven. Noch zwei weitere Jahrzehnte arbeitete er nach Vollendung an der Komposition, so bedeutend war das Werk für Bach selbst. Im Lauf des 18. Jahrhunderts geriet die Passion in Vergessenheit, ihre Wiederaufführung durch Felix Mendelssohn Bartholdy 1829 leitete schließlich die Bach-Renaissance ein. Heutzutage nimmt die "Matthäus-Passion" in Bachs Ouvre eine Sonderstellung ein - und ist nicht nur für Christen und Christinnen und Klassikfreund*innen der unerlässliche Beginn der Osterfeiertage.


 

Gasteig HP8, Isarphilharmonie
Hans-Preißinger-Straße 8
81379 München

Fr, 26. Mär 2027, 19.00 Uhr
Thea-Preis: 70,60 - 100,60 €
Du sparst bis zu 17%*

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Karten erhältlich bis 19.03.2027
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