Der größte Opernbau Deutschlands mit 2.101 Plätzen ist Spielort der Bayerischen Staatsoper, das Bayerischen Staatsballetts und des Bayerischen Staatsorchesters.
Das Nationaltheater wurde 1818 als offenes Rang-Theater erbaut – Vorbild war das Pariser Théâtre de l'Odéon. Die wachsende Stadt München brauchte ein neues größeres Theater (das 1744 eröffnete alte Cuvilliéstheater war zu klein geworden). Nach der weitgehenden zweiten Zerstörung im Zweiten Weltkrieg entschied man sich – auch dank des Engagements aus der Münchner Bürger*innenschaft – gegen einen Neubau und für die Rekonstruktion des klassizistischen Originals. Der größte Opernbau Deutschlands mit 2.101 Plätzen wurde 1963 wieder eröffnet. Die Bayerische Staatsoper – so die offizielle Bezeichnung des Nationaltheaters – steht mit seinem Ensemble und eigener Ballett-Compagnie auch unter der Intendanz von Serge Dorny (seit 2021) für eine breiten Spielplan großer und auch unbekannterer Stoffe, ergänzt von Konzerten und Liederabenden.
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
80539 München
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