Stefanie Hattenkofer

Thea fragt

Stefanie Hattenkofer

Die Diplom-Figurenspielerin gründete 1998 ihr eigenes Theater als Ein-Frau-Tourneebühne, mit der sie im ganzen deutschsprachigen Raum unterwegs ist

In ihrem Puppen- und Objekttheater für Kinder lässt Stefanie Hattenkofer alltägliche Gegenstände mit viel Poesie lebendig werden.

Gibt es einen geschichtsträchtigen Gegenstand, der Sie begleitet?

Mich begleiten seit Jahren meine alten Koffer. Einige davon sind sicher schon 100 Jahre alt. Die sind schön, praktisch, leicht, stabil und vom Flohmarkt. Darin bewahre ich die Figuren und Requisiten auf – für jedes Stück einen Koffer. Auch drin: Technik, Kabel, Scheinwerfer. Ich mache ja alles alleine. Im Grunde bin ich Technikerin, Bühnenbildnerin, Beleuchterin, Figurenbauerin und Autorin. Nur für die Stückentwicklung engagiere ich eine Regie. Aber zu den Aufführungen komme ich alleine. Da animiere ich dann oben die Figuren und trete unten auf die Fußtaster für die Lichtstimmungen.

Eher Retro oder Avantgarde?
Nicht immer gleich Avantgarde, aber sicher zeitgenössisch. Trotzdem verwende ich für meine Figuren gerne Materialien, die schon „gelebt“ haben. Geflickte Postsäcke oder uralte Kinderschühchen. Wenn die Figuren sie dann anhaben oder aus ihnen gebaut sind, glaubt man ihnen auch, dass sie schon ein Leben hatten und nicht neu aus der Verpackung kommen. Oft arbeite ich auch so, dass die Figuren auf der Bühne erst entstehen. Sie werden in dem Moment, in dem sie gebraucht werden, aus Gegenständen erschaffen, belebt und lösen sich genauso schnell wieder auf.

Thea hat Tickets für das Figurentheater Als der kleine Koriander kam

Das Team des Thea Kulturklubs

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