Spätromantische Gefühlstiefen in der Allerheiligenhofkirche! Musizierende der Münchner Hochschule für Musik und Theater begeben sich in die Welt folkloristisch angehauchter Werke von Bela Bartók und Johannes Brahms. Mit Prof. Sarah Christian an der Violine, Prof. Wen-Sinn Yang am Violoncello und Prof. Markus Bellheim am Klavier.
Seelenvolle Kammermusik
Hochbegabte Musikstudierende. Solistische Darbietungen auf Top-Niveau. Meisterwerke der Kammermusik in Münchens Allerheiligenhofkirche. All dies bieten die Odeonkonzerte der Musikhochschule München. Aktuell konzentriert sich das Team um Pianist und Hochschullehrer Markus Bellheim auf das Werk des ungarischen Komponisten Bélá Bartók. Wie verlief dessen Identitätssuche zwischen osteuropäischer Musiktradition und radikaler Modernität? Das Klavierquintett, das er als 22-Jähriger schuf, lässt uns in Ungarn-Sehnsucht schwelgen. Der erste Satz aus der 20 Jahre später entstandenen Sonate für Solovioline kündet hingegen von den Nöten eines heimatlos gewordenen Ichs. Und das Klavierquintett in F-Moll von Brahms söhnt diese Kontraste aus. Ein spannendes Konzertprogramm!
Programm:
Pathos und Hingabe
Bélá Bartók Tempo di Ciacona SZ 117
Bélá Bartók Klavierquintett
Johannes Brahms Klavierquintett f-Moll Op. 34
Allerheiligen-Hofkirche
Residenzstraße 1
80333 München
Zugang über Alfons-Goppel-Straße
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