Verdis düstere Racheoper in einer gelungenen Inszenierung von Olivier Py
Vertauschte Kinder, gerächte Mütter, geopferte Geliebte: Verdis Troubadour von 1853 ist eine mythisch anmutende Geschichte voller unglaublicher Wendungen – mit Figuren im Ausnahmezustand. Olivier Pys Inszenierung wird dem auf allen Ebenen gerecht. „Man muss nicht denken, um hier mitleiden zu können.“ (Die Welt)
Rachedrama
Düsterer könnte die Handlung, die im Spanien des 15. Jahrhunderts angesiedelt ist, kaum sein: Eine Zigeunerin, die den Tod ihrer Mutter auf dem Scheiterhaufen rächen will. Ein Graf, der mit der Hinrichtung dieser Zigeunerin seinen Nebenbuhler ins Mark treffen will. Und eine grauenvolle Wahrheit, die im Todesmoment enthüllt wird. Verdi ging es nie in besonderem Maße um die Glaubwürdigkeit der Handlung, sondern vielmehr um die der Emotionen. Auf der musikalischen Ebene spiegelt sich das in unheimlichen Klangwelten, schroffen Kontrasten und vokaler Brillanz. Die Grausamkeit von Leidenschaft, Wahn und Rache wird hier auf allen Ebenen spürbar. Fans von opulenter italienischer Oper kommen in Olivier Pys symbolstarker und zeitloser Inszenierung voll auf ihre Kosten. -kk/mh-
Zur Stückbeschreibung der Bayerischen Staatsoper
Zur Premierenkritik der Welt (2013)
Zur Festspielkritik von Bachtrack (2024)
Nationaltheater
Max-Joseph-Platz 2
München
2 Stunden 50 Minuten
Eine Pause
Sa, 09. Mai 2026, 18.00 Uhr
Thea-Preis: 33,00-138,50 €
Du sparst bis zu 15%*
Karten erhältlich bis 09.04.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Ticket inkl. MVV-Nutzung
In italienischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.
Empfohlen ab 15 Jahren
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