Eine geschäftstüchtige Wirtin und eine Kleinstadtgemeinschaft kurz vor dem Aufkeimen des Faschismus: Residenztheater-Hausregisseurin Elsa-Sophie Jach inszeniert die Gesellschaftssatire der österreichischen Autorin Anna Gmeyner in drei Akten mit Vorspiel und Nachspiel.
Geld und Begierde
Der Eigenbrötler und Hobbyangler Herr Adam bringt eines Tages Eva mit nach Hause, die er aus dem Teich gefischt hat. Die junge Frau wollte sich das Leben nehmen. Doch jetzt hilft sie eben Frau Adam in deren Automatenbüfett aus, einem Restaurant, in dem alles auf Knopfdruck bestellt wird. Die Stammgäste des Deutschen Amateur-Fischer-Verbands freuen sich über die neue Servicekraft, das Geschäft brummt. Da rückt Herrn Adams Traum von der industriellen Fischzucht in greifbare Nähe. Gleichzeitig gerät jedoch die soziale Ordnung in der Kleinstadt ins Wanken. Anna Gmeyner, Tochter einer jüdischen Anwaltsfamilie aus Wien, galt einst als aufstrebende Autorin, bevor sie 1933 vor dem Nationalsozialismus ins Exil flüchtete. Erst vor kurzem wurde ihr 1932 uraufgeführtes Stück wiederentdeckt, das nach fast 100 Jahren wieder den Zeitgeist einer Gesellschaft in unruhigen Zeiten trifft. -bf/mh-
Marstall
Marstallplatz 4
80539 München
Fr, 13. Mär 2026, 20.00 Uhr
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Di, 24. Mär 2026, 20.00 Uhr
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