Brecht im Münchner Volkstheater: Intendant und Regisseur Christian Stückl inszeniert die Parabel über den Gangster Arturo Ui, der durch Drohungen, Gewalt und Intrigen an die Macht kommt, mit kritischem Blick auf die Entwicklungen der heutigen Gesellschaft.
Macht durch Manipulation
Bertolt Brecht verfasste sein Werk, das er selbst als Historienfarce bezeichnete, 1941 innerhalb von drei Wochen im Exil in Finnland. Darin beschreibt er den Aufstieg Adolf Hitlers und des NS-Regimes, indem er die Geschehnisse in der Gangsterwelt Chicagos der 30er-Jahre ansiedelt. Dort steckt das Karfiolgeschäft in der Krise. Deshalb bietet der Kleinkriminelle Arturo Ui seine Unterstützung an. Doch der Karfioltrust lehnt ab und setzt stattdessen auf eine Intrige gegen den Politiker Dogsborough. Vom Größenwahn getrieben sieht Ui seine Chance gekommen und verschafft sich durch Korruption und Gewalt immer mehr Macht. Intendant Christian Stückl warnt mit seiner Inszenierung vor Manipulationsmechanismen, wie sie in der heutigen Gesellschaft wieder überall zu finden sind. -bf/mh-
Münchner Volkstheater
Tumblingerstraße 29
80337 München
Do, 02. Apr 2026, 19.30 Uhr
Thea-Preis: 30,00-34,50 €
Du sparst bis zu 19%*
Karten erhältlich bis 27.03.2026
oder solange der Vorrat reicht.
Sa, 04. Apr 2026, 19.30 Uhr
Thea-Preis: 30,00-34,50 €
Du sparst bis zu 19%*
Karten erhältlich bis 30.03.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Ticket inkl. MVV-Nutzung
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