Drama von Zinnie Harris über die verheerenden Auswirkungen des Krieges
Die britische Autorin Zinnie Harris zeichnet in ihrem Fünf-Personen-Stück ein trostloses Bild von der Zeit zwischen zwei Kriegen. Jochen Schölch inszeniert das düstere und bedrückende Drama über Identität, Familie und die Auswirkungen des Krieges am Metropoltheater München.
Kriegsdrama
Es ist Winter, die Stadt liegt in Trümmern, vom jahrelangen Krieg zerstört. Maud zieht auf der Suche nach Nahrung einen Pferdekadaver hinter sich her. Als sie auf einen alten Mann mit seinem Enkel trifft, tauscht sie den Kadaver gegen den Jungen ein und benennt ihn nach ihrem eigenen verstorbenen Sohn. In diese Trostlosigkeit dringt immerhin ein Hoffnungsschimmer: Der Krieg ist vorbei. Doch obwohl ihr totgeglaubter, vom Krieg gezeichneter Mann Grenville nach Hause zurückkehrt, kommt kein Familienglück auf. Und von außen braut sich bereits eine noch viel größere Bedrohung zusammen. Mittwinter bildet den zweiten Teil der Trilogie von Zinnie Harris, der sich zwischen Sonnenwende und Herbst einreiht. Auch als alleinstehendes Werk verfehlt es seine Aussage nicht: Krieg hinterlässt immer seine Spuren – vor allem in den Seelen der Menschen. -bf/mh-
Zur Stückbeschreibung des Metropoltheaters
Metropoltheater
Floriansmühlstraße 5
80939 München
Mi, 25. Mär 2026, 19.30 Uhr
Thea-Preis: 22,50 €
Du sparst bis zu 10%*
Karten erhältlich bis 18.03.2026
oder solange der Vorrat reicht.
So, 29. Mär 2026, 18.00 Uhr
Thea-Preis: 22,50 €
Du sparst bis zu 10%*
Karten erhältlich bis 20.03.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
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