Schauspielerin Annette Paulmann begeistert als Wirtstochter Lena Christ
Tägliche Züchtigung und keine Liebe: Annette Paulmanns Monolog vom harten Leben zweier Wirtstöchter Ende des 19. Jahrhunderts und 70 Jahre später: Zwei Mädchenschicksale aus dem Roman von Lena Christ und in eigenen Texten. Besser geht’s nicht.
Journalistin Sibylle Steinkohl hat das Stück gesehen:
Kein komplizierter Inhalt, kein Firlefanz: Schlicht und ergreifend erzählt Annette Paulmann von zwei Wirtstöchtern und ihren Müttern. Die eine ist die bayerische Schriftstellerin Lena Christ, die in „Erinnerungen einer Überflüssigen“ (1912) von ihrer Kindheit und Jugend in der elterlichen Gaststätte schreibt, die andere ein Mädchen 70 Jahre später mit ähnlichen Erfahrungen, vielleicht die Schauspielerin selber. Beide müssen hart arbeiten und sind den Misshandlungen der Mütter ausgesetzt, beide ringen trotz Prügeln und Demütigungen um deren Lob und Liebe. Annette Paulmann, die erstmals auch Regie führt, füllt den karg möblierten Raum allein mit ihrer Stimme und ihrer Präsenz. Dazu zeigen Fotos eine ganze Ahnenschar, alle verkörpert von Paulmann. „Ein Meisterwerk“ findet nicht nur die SZ.
Zur Stückbeschreibung der Kammerspiele
Münchner Kammerspiele Schauspielhaus
Maximiliansstraße 26-28
80539 München
1 Stunde 20 Minuten
Ohne Pause
So, 01. Mär 2026, 18.00 Uhr
Thea-Preis: 17,00-34,00 €
Kinder-Preis: 10,00 €
Du sparst bis zu 15%*
Karten erhältlich bis 20.02.2026
oder solange der Vorrat reicht.
Sa, 07. Mär 2026, 20.00 Uhr
Thea-Preis: 21,20-38,20 €
Kinder-Preis: 10,00 €
Du sparst bis zu 15%*
Karten erhältlich bis 25.02.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Inkl. MVV-Ticket
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