Wie wollen wir erinnert werden? Dieser Frage stellt sich die Kammermusikreihe der Bayerischen Staatsoper mit zwei als Vermächtnis verstehbaren Streichquartetten von Felix Mendelssohn Bartholdy und Johannes Brahms.
Für die Nachwelt
Zwei Streichquartette. Zwei Ich-Botschaften, die bleiben. Als letztes vollendetes Werk von Felix Mendelssohn Bartholdy bricht sein 1847 entstandenes Streichquartett in f-Moll radikal mit klassischen Konventionen. Und zeugt in seiner entfesselten Musikalität davon, wie tief ihn damals der plötzliche Tod seiner hochbegabten Schwester Fanny Hensel traf. Geborsten. Empört. Das eigene Ende im Blick. So inszeniert sich der Komponist, der seine Zwillingsseele verlor. Das zweite Streichquartett in a-Moll von Johannes Brahms aus dem Jahr 1873 schlägt etwas weniger dunkle Töne an. Es markiert das Ende einer langen experimentellen Reise, die der Musikdichter unternahm, um das eine unvergängliche Streichquartett zu seinem eigenen Gedächtnis zu schaffen. Beide Werke: Ein musikalisches Vermächtnis. -uw/mh-
Programm:
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett Nr.6 f-Moll op. 80
Johannes Brahms Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 51 Nr. 1
Zur Konzertbeschreibung der Bayerischen Staatsoper
Allerheiligen-Hofkirche
Residenzstraße 1
80333 München
Zugang über Alfons-Goppel-Straße
So, 15. Mär 2026, 11.00 Uhr
Thea-Preis: 13,60-20,40 €
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Karten erhältlich bis 13.02.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Inkl. MVV-Ticket
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