Beschwingt in den Frühling: Die Münchner Symphoniker und Dirigent Joseph Bastian widmen sich im Prinzregententheater passend zur Jahreszeit erst dem Motto Tanz, dann dem Herzensleid. Diesmal im Programm: Kompositionen von Pablo de Sarasate, Zoltán Kodály, Henryk Wieniawski und Johannes Brahms.
Volksmusik, Tänze & Geigenklänge
Bei der Carmen-Fantasie von Pablo de Sarasate lässt der Erste Konzertmeister, Marian Kraew, virtuos den Geigenbogen über die Saiten tanzen. Ungarische Folklore zieht sich durch die Tänze aus Galánta von Zoltán Kodály, mal luftig-leicht, mal kraftvoll-erdig. Henryk Wieniawski zelebriert mit seiner festlich-grazilen Polonaise brillante mit Violine-Solo den polnischen Nationaltanz. Weiter geht es mit Brahms. Für seine 1. Symphonie nahm sich der Komponist 14 Jahre Zeit und legte großen Wert auf die Meinung von Clara Schumann – die eher verhalten ausfiel. Nach hohem Erwartungsdruck und dem Vergleich mit Ludwig van Beethoven stellte Brahms sein Werk doch noch fertig. Ob er darin die unerwiderte Liebe zu Schumann verarbeitete? Das bleibt Interpretationssache. Mit gewohnter Präzision dirigiert Joseph Bastian sein Orchester durch den Abend und garantiert unbeschwerten Konzertgenuss. -bf/mh-
Programm
Pablo de Sarasate: Carmen-Fantasie op.25
Zoltán Kodály: Tänze aus Galánta
Henryk Wieniawski: Polonaise brillante Nr.1 op. 4 für Violine solo
Henryk Wieniawski: Polonaise brillante Nr.2 op. 21 für Violine solo
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Besetzung
Joseph Bastian, Leitung
Marian Kraew, Violine
Zur Konzertbeschreibung der Münchner Symphoniker
Prinzregententheater
Prinzregentenplatz 12
81675 München
Do, 07. Mai 2026, 19.30 Uhr
Thea-Preis: 26,70-65,30 €
Du sparst bis zu 10%*
Karten erhältlich bis 30.04.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Ticket inkl. MVV-Nutzung
19 Uhr Einführung zum Programm
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