Void präsentiert eine Welt der Ausgestoßenen - derjenigen, die von gesellschaftlichen Normen abweichen. Inspiriert wurde das Werk von eigenen Erfahrungen oder Familiengeschichten der Compagnie. Entstanden ist ein traumgleiches, surreales und höchst energetisches Werk, das die Seltsamkeit feiert, die unter der Norm schlummert.
Kraftvolle Außenseiter
Schon als der 24-jährige Wim Vandekeybus in den späten 1980er-Jahren seine Compagnie gründete war das eine ästhetische Revolution. Und auch heute noch spart die Presse nicht mit Etiketten, wenn es um den belgischen Choreografen geht: Radikal, wild, roh, kraftvoll, energiegeladen, revolutionär sind nur einige davon. Sicher ist: Vandekeybus beschäftigt sich sein ganzes Schaffen lang mit der Frage, wie der Mensch in Extremsituationen reagiert. In Void schickt er im fast leeren Raum Sonderlinge, Außenseiter, Ausgestoßene, schrullige Käuze auf die Bühne. Ungestüm wirbeln die sechs Tänzer*innen in surrealen Szenen über die Bühne und versuchen mit ihrem Schicksal zurecht zu kommen. „Es überrascht nicht, dass das Publikum nach der Aufführung begeistert war. Sie sahen nicht nur fantastische Darsteller bei der Arbeit, Void bietet auch Trost: „Egal, wie seltsam es in deinem Oberstübchen zugeht, du kannst sicher sein, dass jeder solche Momente durchmacht.“, urteilte die belgische Zeitung pzaaz. -sl/mh-
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