Wiederaufnahme wegen großer Nachfrage: Revue über das Leben von Oskar Maria Graf
Oskar Maria Graf, bayerisches Urviech, Bäckerbub vom Starnberger See, weltbekannter Literat und aufrechter Gegner der Nazis. Sein Leben thematisiert die biografische Revue, die 2024 zu den Bayerischen Theatertagen eingeladen wurde. Und von brennender Aktualität ist: Was tun in politisch wirren Zeiten?
Münchner Legende
Oskar Maria Graf ist eine bayerische Legende mit Heimatfeeling - das hätte er selbst wohl gehasst. Der Bäckergesell, der früh nach München floh, dort hungerte, verhaftet wurde und die Bohème kennenlernte, war ein scharfer und unruhiger Geist. Einer, der sich nie vereinnahmen lies. Nicht im Exil von den Deutsch-Amerikanern, nicht von den Nachkriegsdeutschen und schon gar nicht von den Nazis. Die Anklage "Verbrennt mich!" schrieb Graf als er, der Sozialist und Pazifist, seinen Namen 1933 auf der Empfehlungsliste für Schöne Literatur fand. "Nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden." Fürs Theamtheater hat Regisseur Georg Büttel aus Texten von Graf und seinen Zeitgenossen eine bestechende biografische Revue gebastelt. "Lustig und tiefsinnig", urteilte die SZ. -sl/mh-
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