Ein überbordender Abend gegen alle Wahrscheinlichkeit. Die Zirkusrevue nach Alexander Kluge rennt an gegen die Hoffnungslosigkeit, gegen aktuelle Schreckensszenarien. Und das mit allem was da ist: Singen, Feuerspucken, Puppenspiel. „Ein geradezu schamlos gut gelaunter Theaterabend.“ (SZ)
In der Zirkuskuppel
In ihrer Ästhetik unverwechselbar: Die schrillen Inszenierungen von Jan-Christoph Gockel und die anrührenden Figuren von Puppenbauer Michael Pietsch. Für das Stück hat er eigens einen Elefanten und ein melancholisches Lama erschaffen. Die Geschichte rund um die Filmvorlage von Alexander Kluge (Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos) erzählt von Tochter Leni, die ihrem verunglückten Vater den Wunsch erfüllen möchte, mehr Elefanten in den Zirkus zu bringen. Doch darum geht es weniger. Die Story dient als Metapher für die Krise der Theatermacher*innen. Eine Krise, die mit viel Selbstironie auf die Bühne gebracht wird. Es geht um den Willen, etwas zu verändern. Um Fortschritt. Und um die Liebe, die die Menschen oftmals davon abhält, altbekannte Pfade zu verlassen und Neues zu wagen. -mh-
Münchner Kammerspiele Schauspielhaus
Maximiliansstraße 26-28
80539 München
1 Stunde 50 Minuten
Ohne Pause
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