Wilfried Hösl

Oper/OperetteTiefgang

Parsifal

Wagners berühmte Oper in einem dramatischen Bühnenbild von Georg Baselitz

Wunden und Wundermittel, dahinsiechende Könige und Gralsritter, böse Zauberer, perfide Verführerinnen, sterbende Schwäne und das Blut Christi. Am wichtigsten aber: der "reine Tor" Pasifal, der einzig im Stande ist, die Erlösung zu bringen. Wagners letztes musikdramatisches Werk inszeniert Pierre Audi in München als dunkle Poesie, ganz konzentriert auf die Musik.

Dunkle Poesie

Wagners "Bühnenweihfestspiel" wurde einzig für das Bayreuther Festspielhaus und seine besondere Akustik komponiert und sollte auch nur dort aufgeführt werden. Aber seit Ablauf der Schutzfrist ist Parsifal aus den Opernhäusern der Welt nicht wegzudenken. Und das, obwohl oder gerade weil das Werk ein wahrhaftes Monster ist. Über fünf Stunden lang und inhaltlich zwischen Rittererzählung, Zauberreich und christlicher Mystik angesiedelt. „Karfreitagsoper“ wird Wagners Bühnenwerk auch genannt, denn der letzte erlösende Akt spielt an diesem Tag. Kein Wunder, dass Parsifal zu Ostern ein Spielplan-Klassiker ist. Vor allem aber besticht das Werk mit wirklich überwältigender Musik, laut Nietzsche: „das größte Meisterstück des Erhabenen, das ich kenne“. In München konzentriert sich die Aufführung auf die musikalischen Aspekte und auf die großformatigen Bühnengemälde des „Malerfürsten“ Baselitz. Deren dunkle Poesie wird noch verstärkt durch die grotesk-expressiven Kostüme von Florence von Gerkan. -klk/sl-

Zur Stückbeschreibung des Nationaltheaters

Nationaltheater
Max-Joseph-Platz 2
München

5 Stunden 15 Minuten
Zwei Pausen

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