Für ihren Machterhalt begehen Macbeth und seine Lady einen Mord nach dem anderen. Ex-Resi-Chef Martin Kušej hat Verdis düstere Oper mit zahlreichen Horror- und Splatter-Elementen inszeniert. Eine ebenso beeindruckende wie kontrovers diskutierte Ästhetik!
Splatter-Oper
Shakespeares Macbeth ist eines der grausamsten Dramen der Weltliteratur. Giuseppe Verdi hat Mitte des 19. Jahrhunderts zu dieser Handlung Melodien komponiert, die der leidenschaftlichen und zugleich abgründigen Liebe zwischen Macbeth und seiner Lady Ausdruck verleihen – eine düstere, zutiefst radikale Liebesinterpretation, wie sie zuvor in der Oper undenkbar war. Zu dieser historischen Provokation passt die Ästhetik von Martin Kušejs Inszenierung. Der Abend beginnt mit einem flächendeckenden Meer aus Totenschädeln. Die Botschaft ist klar: Dieses Herrscherpaar geht über Leichen. Mit brutalen Bildern, Nacktheit und Splatter-Elementen schafft Kušej eine eisige Atmosphäre. Keine Inszenierung für Fans klassisch-schöner Opernkunst aber eine für all diejenigen, die Freude haben an starken, Horrorfilm-artigen Bildern. -kk/mh-
Nationaltheater
Max-Joseph-Platz 2
München
3 Stunden 15 Minuten
Eine Pause
Di, 07. Apr 2026, 19.00 Uhr
Thea-Preis: 12,00-112,00 €
Du sparst bis zu 14%*
Karten erhältlich bis 06.03.2026
oder solange der Vorrat reicht.
Mo, 13. Apr 2026, 19.00 Uhr
Thea-Preis: 12,00-112,00 €
Du sparst bis zu 14%*
Karten erhältlich bis 13.03.2026
oder solange der Vorrat reicht.
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Ticket inkl. MVV-Nutzung
Empfohlen ab 16 Jahren
In italienischer Sprache, mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache
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