Goethes Jugendstück wird von Regisseur Alexander Eisenach als großes Spektakel auf die Bühne gebracht. Ritter, Kampf, Slapstick, Feuer, Burgen. Es geht hoch her in diesem Mittelalter mit Punkmusik. Im Zentrum des spielfreudigen Ensembles: Wutbürger Götz und Fragen nach Freiheit, Gewalt und Gerechtigkeit.
Thea-Kritikerin Sibylle Steinkohl hat die Premiere besucht und berichtet:
Ein robustes Ritterspektakel und schlaue Diskurse – im Cuvilliéstheater geht das aufs allerbeste zusammen. Regisseur Alexander Eisenach hat das kraftstrotzende Frühwerk Goethes in einen höchst aktuellen Schlagabtausch um Freiheit und Recht verwandelt – und das in mittelalterlichen Rundbögen, mit Schwertkämpfen, Slapstick in Eisenrüstung und unheimlichen, von KI generierten digitalen Bildern aus Fotos der Akteur*innen kombiniert mit der Kunst alter Meister. Eine „Elite“ um Kaiser und Bischof hat das alte Fehderecht abgeschafft und eine neue Ordnung nach eigenem Gusto installiert. Gegen solch ein „globales Netzwerk aus Offshore-Fürsten und Tech-Herzögen“, das demnächst auch noch vorschreiben wolle, was man essen und sagen dürfe, setzen sich Götz und sein Anhang zu Wehr. Laut, lustig und klug!
Cuvilliéstheater
Residenzstraße 1
80333 München
Eine Pause
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