Verdis Oper taucht tief ab in die biblische Geschichte - mit Musik mit Hitgarantie
Eine Bibeloper im Hollywoodformat ist Verdis Nabucco. Ein überdimensionales Historiendrama um Macht, Religion, Freiheit, Liebe und Krieg, in dem das Volk – der Chor – die eigentliche Hauptrolle spielt. Und einen der größten Hits der Operngeschichte singt: den Gefangenanchor Va, pensiero, sull’ali dorate (Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen).
Freiheitshymne
29 Jahre alt war Verdi, als er mit diesem Chor die inoffizielle Nationalhymne Italiens schrieb. Zur Zeit ihrer Uraufführung 1842 befand sich das Land auf dem Weg zu einem Nationalstaat und seine Bürger*innen begehrten u.a. gegen die Herrschaft der Habsburger in Italien auf. Nabucco wurde zur Folie der Freiheitsbestrebungen. Hier verschleppt Nebukadnezar die Hebräer ins babylonische Exil, erklärt sich zum Gott und verfällt dem Wahnsinn, bis der Glaube an Jehova ihn rettet. Dazu: massenhaft Familienintrigen, Thronraub und ein Liebespaar zwischen verfeindeten Völkern. Yannis Kokkos hat das in der Bayerischen Staatsoper zeitlos inszeniert, ohne großes Regietheater, ganz konzentriert auf Sänger*innen und Chor. -sl/mh-
Zur Stückbeschreibung des Nationaltheaters
Nationaltheater
Max-Joseph-Platz 2
München
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