Countertenor Andreas Scholl, das Ensemble Stylus Phantasticus, die Renaissance-Lautenistin Evangelina Mascardi und Friederike Heumann an der Viola da gamba gestalten in der Residenzwoche ein Tributkonzert an einen der bedeutendsten Lautenisten und Komponisten des Elisabethanischen Zeitalters.
John Dowland (ca. 1563–1626) gilt als einer der größten Musiker und Komponisten der Elisabethanischen Zeitalters in England. Kein anderer Komponist seiner Zeit beherrschte es meisterhafter, das Bewusstsein der Vergänglichkeit und die Melancholie in ästhetischen Genuss zu verwandeln.
In der späten Renaissance schimmert hinter dem Ideal der großen, allumfasssenden Schönheit schon die Endlichkeit hindurch. Träume sind jetzt Illusionen, Sehnsucht unerfüllte Sehnsucht, Liebe unglückliche Liebe. Und Schlaf ewiger Schlaf.
Countertenor Andreas Scholl, das Consort Stylus Phantasticus und Lautenistin Evangelina Mascardi feiern unter der Leitung von Friederike Heumann (Viola da Gamba) den Meister der Melancholie und sein First Booke of Songes or Ayres, das bei seinem Erscheinen 1597 einen wahren Hype um das Kunstlied begleitet von Laute oder Viola da gamba auslöste. -kk-
Musiker*innen
Andreas Scholl (Countertenor); Stylus Phantasticus Consort: Martin Jantzen, Charlotte Schwenke, Thomas Fields, Katharina Lampersperger (Viole da gamba); Evangelina Mascardi (Renaissancelaute); Friederike Heumann (Viola da gamba & Leitung)
Kaisersaal, Residenz
Fr, 23. Okt 2026, 20.00 Uhr
Thea-Preis: 48,60-67,50 €
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Karten erhältlich bis 07.10.2026
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* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
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