Neben den Enigma-Variationen Edward Elgars und dem zarten, athmosphärischen Orchesterwerk Swaddling Silk and Gossamer Rain, zu deutsch etwa Gewickelte Seide und hauchdünner Regen, dirigiert Elim Chan aus Hongkong das Violinkonzert von Peter Tschaikowsky mit Solist Augustin Hadelich.
Musikalische Magie am Morgen
Für ihr Debüt bei den Münchner Philharmonikern hat die junge Senkrechtstarterin Elim Chan ein Orchesterwerk der Japanerin Noriko Koide im Gepäck. Swaddling Silk and Gossamer Rain heisst das Stück malerisch und schon die Uraufführung 2023 in London wurde von Chan bestritten. Lautmalerisch steigert sich hier das Geräusch raschelnder Ballen aus Seide und die Imitation von Regen durch Pizzicati der Streicher zu beinahe traditionellen Orchesterklängen. Tschaikowskys Violinkonzert gibt sich im Kopfsatz melodiös und virtuos, ideal für einen charismatischen Geiger wie Augustin Hadelich. Der Komponist schrieb es kurz nach seiner Oper Eugen Onegin, deren Gegenwart man im langsamen Satz auch hört, der ganz der Welt des Dichters Lenskis aus der Oper zu entstammen scheint. Das flirrende Finale dagegen ist ein rauschender Kehraus. Mit diesem geht es beschwingt in die Pause, um danach den Enigma Variationen des Britten Edward Elgar zu lauschen: 14 musikalische Portraits seiner Familie und Freunde. - klk/sl-
Programm
Noriko Koide: Swaddling Silk and Gossamer Rain
Peter I. Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur
- Pause-
Edward Elgar: Enigma Variations
Besetzung
Dirigentin, Elim Chan
Violine, Augustin Hadelich
Münchner Philharmoniker
Gasteig HP8, Isarphilharmonie
Hans-Preißinger-Straße 8
81379 München
So, 29. Mär 2026, 11.00 Uhr
Thea-Tickets ausverkauft
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Ticket inkl. MVV
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